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Ski alpin: Kappaurer beendet Saison

„Jetzt, wo ich mich final dazu entschieden habe, meine Karriere zu beenden, verspüre ich so etwas wie Erleichterung“, gesteht Magdalena Kappaurer. „Nach den Rennen in St. Lambrecht kurz vor Weihnachten habe ich über die Feiertage die Entscheidung getroffen. Es haben da mehrere Dinge zusammengespielt.“ Dass sie vom ÖSV keine Startplätze mehr für Europacuprennen bekommt, erfuhr sie allerdings erst, als ihr Entschluss bereits feststand.

  • Wie der ÖSV am Freitag per Aussendung bekanntgibt, beendet die 30-Jährige "nach reiflicher Überlegung" ihre Laufbahn.
  • Im Oktober des letzten Jahres zog sich die Juniorenweltmeisterin von 2014 vor dem Saisonstart in Sölden im Training einen Schien- und Wadenbeinbruch zu und musste die komplette Saison pausieren.
  • Umso besser, wenn es so funktioniert wie heute“, freute sich Kappaurer in Sestriere.
  • Elisabeth Kappaurer muss die WM-Saison vorzeitig beenden.
  • Es gibt nur sehr wenige Sportler, die als Einzelkämpfer Erfolge feiern.
  • Skifahren war schließlich immer meine große Leidenschaft und wird es auch immer bleiben“, wird Kappaurer in einer Medienmitteilung des ÖSV zitiert.

Kappaurer: „Ich habe jetzt keine Angst mehr!“

Damit gehen heuer vier Staatsmeistertitel nach Vorarlberg. Das verrückteste Erlebnis in meiner sportlichen Laufbahn war…Ich finde es immer wieder verrückt wenn mich Leute fragen was ich beruflich mache. Wenn ich nämlich antworte ‚Ich bin Spitzensportler‘, ist die Reaktion meist ‚Und was machst du sonst noch? Nur die Wenigsten können nachvollziehen, was das eigentlich bedeutet. Wenn ich am Morgen aufstehe und genau weiß, was ich zu tun habe und jeden Tag mein Bestes gebe. Elisabeth Kappaurer hat am Freitag nach zehn Jahren im Weltcup ihre aktive Karriere beendet.

„Mr. Skibergsteigen“ hört auf

Doch die einstige Juniorenweltmeisterin kehrt in der kommenden Saison in den Rennzirkus zurück. Ushuaia ist damit bisher kein guter Boden für das Sommertraining der ÖSV-Riesentorlauf-Damen gewesen. Denn vor Kappaurer ist kürzlich dort auch Stephanie Brunner auf ihrem Weg zurück durch einen Kreuzbandriss im linken Knie gestoppt worden. Es war die bereits dritte schwere Verletzung innerhalb von nur 17 Monaten für Österreichs große Hoffnung im Riesentorlauf.

"Zeit, auf die Signale meines Körpers zu hören"

Nach mehreren Operationen und monatelanger Reha steht die Vorarlbergerin nur vor ihrem Comeback auf Schnee, die Ärzte haben ihr Grünes Licht gegeben. Nach dem schlimmen Schienbeinbruch von Nina Ortlieb, der ihr vorzeitiges Saisonende bedeutete, erwischte es am Sonntag auch Speed-Kollegin Elisabeth Kappaurer. Am Montag hat sich die Befürchtung bestätigt, dass die 29-Jährige einen Knochenbruch erlitten hat. Nicht ganz zwei Monate nach ihrer Knorpelverletzung im linken Knie, die eine Operation notwendig machte, steht Elisabeth Kappaurer vor dem Comeback im Alpinen Ski-Weltcup.

Fünf Hundertstelsekunden betrug der Vorsprung von Kappaurer auf die Zweite. Die Götznerin Christine Scheyer wurde Siebente, Ariane Rädler aus Möggers belegte den zehnten Rang. Und noch ein Rücktritt im Frauen-Team des österreichischen Skiverbandes. Elisabeth Kappaurer, Riesenslalom- und Speed-Spezialistin aus Vorarlberg, hat drei Monate vor ihrem 31. Geburtstag ihre Laufbahn als Skirennfahrerin für beendet erklärt. Während ihrer Karriere musste die Vorarlbergerin einige schwere Rückschläge hinnehmen.

Elisabeth Kappaurer

„Ich habe mir viel Zeit gelassen, bin mit der Entscheidung aber happy. Das Karriereende ist keine Niederlage für mich“, sagt Kappaurer. Es war lange unklar, ob sie diesen Zustand der mentalen und körperlichen Bereitschaft wieder erreichen würde. „Die Reha“, erklärt die 26-Jährige, „habe ich absolviert, um im Alltag ohne Einschränkung leben zu können. Um wandern gehen zu können, um eines Tages mit meinen Kindern Fußball zu spielen.

Es sollte ihr letztes Rennen gewesen sein, denn im Januar musste sich Kappaurer einer weiteren Operation unterziehen und kehrte nicht mehr rennmäßig https://www.elisabeth-kappaurer.at/ auf die Piste zurück. Es ist ein Karriereende, welches nicht gänzlich überraschend kommt. Skifahren war schließlich immer meine große Leidenschaft und wird es auch immer bleiben“, wird Kappaurer in einer Medienmitteilung des ÖSV zitiert.

Die alpine Technik-Spezialistin Elisabeth Kappaurer hat am Freitag ihren Rücktritt vom aktiven Ski-Leistungssport bekanntgegeben. Der sagt mir was ich noch zu tun habe und er weiß genau was ich drauf habe. Ich würde niemandem unterstellen, dass er einfach nur zu Olympia fährt und die Qualifikation dafür einfach so aus dem Ärmel schüttelt. Bei einem Spitzensportler geht es um so viel mehr als nur um den Sport an sich.

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